70 Besucher/innen waren bei der Eröffnung der Fotoausstellung "Urban Disorder" von Jasmin K. Minou in der Galerie LIK.
Tolle Fotos und gute Stimmung bei der Eröffnung. Die Ausstellung ist noch bis zum 10. Juli zu sehen.
Tolle Fotos und gute Stimmung bei der Eröffnung. Die Ausstellung ist noch bis zum 10. Juli zu sehen.
“Ich bin froh, in der Fotografie einen Bereich gefunden zu haben, in dem Perfektionismus nicht unbedingt erstrebenswert ist: für mich zählen das Ergebnis und die Gefühle, die es auslöst.” Jasmin K. Minou
Read MoreDieter Kropfreiter
So wie die Momente unseres Lebens im Raum unserer Erinnerung schweben und wir durch sie hindurchgehen können, so teilt der Autor seine Lebensmomente mit den Betrachtern.
Dabei begegnet man fünf Lebensthemen, wobei jedes das auch als Kurzgedicht (Haiku) präsentiert wird. Diese fünf Themen, die auch jedes Leben begleiten, sind:
Geburt < > Wasser
Wachstum < > Äste
Schritte < > Zuversicht
Entscheidungen < > Scharfe Kanten
Sehnsucht < > Begegnung
Die Feinheit und Leichtigkeit der formalen Präsentation auf Reispapier symbolisiert das Durchscheinende und die Vergänglichkeit der Lebensmomente und und auch deren Einzigartigkeit wie sie im Raum des Erlebenden schweben.
60 Jahre
"2018 jährt sich mein Geburtstag zum sechzigsten Mal. Seit 40 Jahren ist Photographie mein Begleiter. Auch aus diesem Anlass und in Koinzidenz mit dem Abschluss der LIK-Akademie möchte mit dieser Ausstellung das erste Mal auch Einblick in meine bisherige künstlerische Reise geben. Ich danke Eric Berger und seinem Team der LIK herzlich für die Unterstützung." Dr. Dieter Kropfreiter
Über Photographie:
Ich sehe Photographie nicht als Abbilden der Welt sondern als poetischen Ausdruck des Eindrucks, den das Leben im Photographen in Momenten ohne viele Gedanken hinterlässt.
Die ausgestellten vom buddhistischen Gedankengut inspirierten Photographien sind lyrische Reaktionen des Herzens auf die vom Auge gesehene Schönheit und Einzigartigkeit der Welt - wahrgenommen mit offenen Augen im Moment - im Jetzt.
Im Aussen wahrgenommene und photographierte Bilder werden zur Reflexion von inneren Vorgängen. Innen und Aussen synchronisieren sich wie im Traum wo jedes Bild zugleich der Träumende selbst ist.
Dieter Kropfreiter
„Spontane Koinzidenzen sind das Papier auf denen sich das Leben belichtet“
Im Raum schwebende Photographien auf Reispapier
Die Ausstellung in der LIK-Galerie zeigt eine Installation von 21 frei im Raum schwebenden - auf feinstem Reispapier ausgedruckten - langformatigen Photographien und 5 vom Autor mit Pinsel und Tusche kalligrafierten Gedichten.
Der Künstler lädt den Besucher ein sich in das Labyrinth seines eigenen Lebensweges zu wagen und zwischen den ausgestellten Bilder zu flanieren, die sich auf fünf Lebensthemen des Künstlers beziehen.
Bilder die sich im Vorbeigehen durch den Lufthauch bewegen und so eine weitere Beziehung zum Betrachter eingehen. Der Atem ist Grundlage unserer Sprache und damit unserer Kultur.
Der Atem der unser Leben ermöglicht, ist präsent in den atemzarten Reispapier-Bahnen, auf welche Lebensmomente in Form von Photographien in Schwarz/weiss gedruckt sind. Der Atem ist Raum präsent als Kommunikation zwischen Künstler und Betrachter.
Dieter Kropfreiter
Portraits in schwarz-weiß, direkter Blickkontakt mit dem Betrachter des Bildes, frontal fotografiert immer wieder in der selben Pose, mit neutralem Gesichtsausdruck und doch könnten die Menschen selbst nicht unterschiedlicher sein. Viktor Orgonyi interessiert sich für die Vielfältigkeit und Schönheit menschlicher Gesichter und zeigt uns das in dieser Ausstellung. Die Vielfalt, im Englischen diversity genannt und viel diskutiert, ist was der Betrachter der Fotos in der Schönheit der Gesichter in Ruhe studieren kann. Jedes Gesicht entwickelt seine eigen Präsenz für den Betrachter. Die Bildunterschriften verraten nicht viel über die Personen und deren Geschichte. Der Bildausschnitt ist bewusst eng gewählt, damit auch die Kleidung nur wenig über die Person verraten kann. Der Betrachter muss sich einfach dem Gesicht widmen und darin lesen. Er ist dem Gesicht ausgeliefert genauso wie das Gesicht ihm ausgeliefert ist. Und was sieht der Betrachter? Die Schönheit und Vielfalt.
Foto: Viktor Orgonyi
Anmeldung zur Vernissage und Details zur Ausstellung hier:
Dieter Kropfreiter beschäftigt sich intensiv mit Buddhismus und lässt diese Philosophie in seine ungewöhnliche Fotoausstellung einfließen. Neben der Fotografie gehört der japanischen Kalligraphie seine Leidenschaft. Selbst verfasste Gedichte unterstützen die Gesamtheit dieser auf meterlangen Reispapierbahnen präsentierten Fotokunstausstellung.
Foto: Dieter Kropfreiter
Details und die Anmeldung zur Ausstellungseröffnung finden Sie hier:
findet am 9. Mai 2018 um 19:00 Uhr in der Galerie LIK in der Spittelberggasse 9 in Wien statt.
Um Anmeldung wird gebeten.
"Schlaf der Vernunft" Julian Jankovic
Schlaf der Vernunft
Die Welt ist voll mit Informationen, Symbolen und Zeichen. In unserem täglichen Leben versuchen wir, alle von ihnen richtig zu deuten. Alles hat einen bestimmten Zweck und Einfluss auf uns.
In der Serie „Schlaf der Vernunft“ legt Julian Jankovic Wert darauf, dass seine Abbildungen von der Realität abweichen. Es gibt kein richtig oder falsch. Wir können nur Vermutungen anstellen, was wir in seinen Bildern sehen. Wir dürfen aber auch die Suche nach einem Hinweis auf die Realität außer acht lassen und uns mit unserer eigenen Fiktion befassen. Durch irreführende Bildunterschriften, die Julian Jankovic seinen Bildern gibt, wird unsere Interpretation gefördert.
Die Motivwahl trifft er intuitiv. Motive sind für ihn von geringerer Bedeutung als das Bild selbst, das mittels seiner experimentellen Methoden - in schwarz/weiß Tönen - entsteht. Mit seiner Art zu fotografieren stellt er die Motive so dar, dass sie ihre Verbindung zur Realität verlieren und für den Betrachter nicht mehr klar zu deuten sind. Es entstehen Bilder, die kaum noch an das alltägliche Objekt, das er fotografiert hat, erinnern. So wird aus einem Einkaufswagen ein Gebäude und aus einer Laterne eine Tänzerin.
Wenn man die Bilder nacheinander betrachtet, wird diese Betrachtung zu einem Tanz mit dem Abend. In diesem Tanz drehen wir uns aber nicht - wir breiten die Arme aus und werfen den Kopf zurück.
Foto: Pauline Thurn und Taxis
"Photographie ist Teil meines Lebens seitdem ich Photojournalismus in den in der „Ecole 75“ in Belgien studiert habe. Meine Diplomarbeit habe ich über ein altes Stadtteil Brüssels „Les Marolles“ gemacht, für die ich eine Auszeichnung von der Jury bekommen habe. Nach dem Studium jobbte ich in verschiedenen Bereichen der Photographie, immer im Kontakt mit der Welt der Bilder.
Nach einem rein analogen Einstieg kämpfte ich lange mit den Umstellungen, die die digitale Revolution mit sich brachte. Nach einem Jahr des
Studiums der digitalen Photographie und Bildbearbeitung an der LIK Akademie in Wien (summa cum laude 2015), bin ich wieder aktive Photographin. Das Suchen nach neuen Impulsen und die Vorstellung meiner Arbeit durch diverse Ausstellun-gen scheint für mich der natürlicher Weg meiner Weiterentwicklung."
Pauline Thurn und Taxis
Foto: Dieter Kropfreiter
Foto: Dieter Kropfreiter
"Photographie war für mich seit Jugend an eine Begleiterin und auch der erste Kontakt mit Kunst. Bereits mit 16 faszinierte es mich mit einer Kamera auf Augenreisen zu gehen.
Die Beschäftigung mit buddhistischer Meditation führte mich zu einer meditativen Art des Sehens: Offenheit und das Loslassen von Konzepten lassen die grundlegende Schönheit im Jetzt offenbar werden. Mitsang-Photographie beeinflusste mich ebenso wie die Ästhetik japanischer Künste oder Künstler wie Masao Yamamoto.
Als Photograph inspiriert es mich die Schönheit und den Reichtum von gewöhnlichen Situationen zu entdecken, die geheimen Gesänge der Dinge zu hören und sie in einer Photographie für den Betrachter sichtbar zu machen. Die Motive sind „zufällige“ Entdeckungen und Anblicke von Mustern, Farben oder Zusammenhängen.
Das Spannungsfeld zwischen Zufall und der Synchronizität von Innen und Aussen ist ein Thema das mich beschäftigt: Warum sehe gerade ich genau diesen Anblick, dieses Objekt in diesem Licht, in diesem Moment? Berühren sich im Moment des Drucks auf den Auslöser beide Welten?
Ist das Photo auch ein Selbstportrait des Photografen?
Photographie ist für mich auch ein meditativer Weg, der eine Lücke zwischen den Gedanken ans Überleben, die uns andauernd verfolgen, entstehen lässt und den frischen Wind des Augenblicks ins Leben einzuladen."
Episch ruhige aber durchaus spannend erzählende Fotografien zeigt die Galerie LIK in der Spittelberggasse in Wien mit der Ausstellung von Pauline Thurn und Taxis ab 26. April 2018.
Pauline Thurn und Taxis
Ruhige minimalistisch reduzierte Ansichten vom Meer und reportagenartige Streetszenerien das zeigen die Aufnahmen von Pauline Thurn und Taxis die entstanden sind auf den Kapverdischen Inseln.
Als ich mir das Buch von Jean Jacques Rousseau, „Träumereien eines einsamen Spaziergängers“, durchlas, wusste ich noch nicht, wo mich dieses Buch hinführen würde. Ich bin das letzte Jahr so oft es ging aus der Stadt geflüchtet, um in der Natur die Ruhe zu finden. Komplette Stille. Für manche eine Folter, jedoch für mich ein Luxus, den ich so oft es mir möglich ist genieße.
Während dem letzten Jahr war meine Kamera stets ein Begleiter, mit dem ich viele Eindrücke festhalten konnte. Diese Eindrücke werden subjektiv wahrgenommen. Von einer Person zur Anderen komplett unterschiedlich, jedoch ist ein roter Faden erkennbar. Das Spielen mit der eigenen Fiktion. Der Schlaf der Vernunft.
Julian Jankovic
Julian Jankovic beim Fotografieren
Eine Mischung aus Reportage und konzeptionell reduzierter Fotografie zeigt das Leben auf diesem einen Bootssteg, der sozialer Mittelpunkt in diesem Fischerdorf ist. Pauline Thurn und Taxis wird selbst ihre Ausstellung in der Galerie LIK in Wien am 26.4.2018 um 19:00 eröffnen.
Foto: Pauline Thurn und Taxis
"Nehmen Sie doch bitte Platz" Ein Salzburger Fotoprojekt in der Brotfabrik in Wien. Jetzt im Maques Fotostudio zu sehen.
Fotokünstler Jörg Rusche
Vernissage: "Nehmen Sie doch bitte Platz!"
Almin Zrno
Ein Lehrgang für Fotografie der immer Mittwoch Abends in 1070 Wien stattfindet unter der Leitung von Profifotografin und Direktorin der LIK Akademie für Foto und Design startet im April in Wien.
Foto: Almin Zrno
5. März 2018 um 19:00 WIEN. Die Fotografie-Ausstellung, in der Galerie LIK, zeigt das beliebteste Thema und die Herausforderung vieler Fotografen, nämlich das Rätsel der Harmonie und Schönheit des menschlichen Körpers, in seiner vollen Kraft und Expressivität, in seiner mimetischen und mimikrischen Rätselhaftigkeit, Göttlichkeit, sowohl im ruhenden Zustand, als auch bei Bewegung, Tanz oder Sport. Zrno schafft es immer wieder, uns ein neues Detail zu präsentieren, eine Bewegung, Muskulatur, beinahe immer in der Glut der eigenen Verzückung und Inspiration, die er uns bietet in der synthetischen Beseelung des Eros der Anatomie (des Lebens), als Antithese zum Thanatos (dem Tod). Durch unterschiedliche (set-designte) visuelle Strukturen der körperlichen Anatomie stellt uns der Autor auf eine eigenwillige und expressive Weise den Körper in der Kraft und die Kraft im Körper dar, die Ästhetik und Schönheit der Nature naturate in potenzierten Proportionen des Da Vinci-Codes, als ausschlaggebendes Parameter der Ästhetik, also des Schönen. Es scheint, als würde er niemals aufhören zu suchen nach neuen Visuren, Kamerawinkeln, Gesichtsachsen, dem Spiel des Lichts über der Dunkelheit, mit farbgebendem Farbwert der Schwarz-Weiß-Fotografie, die bis in die feinsten Details des dem gewöhnlichen Auge (auf den ersten Blick) Unsichtbaren geht.
Zrno hat uns, wie bereits mit dem Perfektionismus seiner vorhergehenden anatomischen Zyklen, auch dieses Mal bereichert mit seinen originellen und fotografisch faszinierend freundlichen Koinzidenzen der fitomischen, litomischen i anthropomischen Parallelen zwischen der Nature naturans und der personifizierten Perfektion des Göttlichen im menschlichen Körper (Nature naturatae).
Foto: Jörg Rusche
Ein Jahr lang hat Fotokünstler Jörg Rusche eine Schaufenster Puppe durch Salzburg getragen und sie an den unterschiedlichsten Plätzen abgestellt um mit der Kamera die dadurch entstandenen zufälligen Begegnungen zu dokumentiern. Skurrile Alltagsszenen aus der Festspielstadt.
Am 5. März eröffnet die Ausstellung des Fotokünstlers Almin Zrno aus Bosnien Herzegowina.
Almin Zrno
Almin Zrno ist einer der einflussreichsten bosnisch-herzegowinischen Fotografen. Geboren 1966 in Sarajevo, entdeckte er schon früh seine Liebe zur Fotografie und begann seine Werke bei vielzähligen Gruppenausstellungen überall in Ex-Jugoslawien als Mitglied des Foto-Kino-Klubs CEDUS zu zeigen. Im 17. Lebensjahr erhält er den ersten Preis für die beste Fotografie bei einem staatlichen Wettbewerb. Nach dem Krieg fährt er fort, seine professionelle Karriere zu entwickeln und arbeitet am meisten im Bereich der Zeitungsfotografie. Diese Arbeit resultierte in zwei Preisen für die beste veröffentlichte Fotografie, die ihm der Journalistenverband von Bosnien-Herzegowina verliehen hat. Im Jahr 2000 wird er Mitglied des Künstlerverbandes für angewandte Kunst (ULUPU BiH), dessen Vorsitzender er gegenwärtig ist. 2003 hat er seine erste selbstständige Ausstellung unter dem Titel 'STAGE' in der Kunstgalerie von Bosnien und Herzegowina und wendet sich langsam anderen Ausdrucksformen zu, in erster Linie dem Akt und der Portraitfotografie. 2007 erlangt er den Status eines herausragenden selbstständigen Künstlers. Bis jetzt hat er fünfzehn selbstständige Ausstellungen in Bosnien und Herzegowina und dem Ausland organisiert, und sich an einer Vielzahl von Gruppenausstellungen überall auf der Welt beteiligt. Ihm wurden sechs angesehene Preise des Collegium Artisticum für Fotodesign verliehen, und seine erste Monografie mit dem Titel Vijećnica-Almin Zrno veröffentlichte er 2015.