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"Picturesque Vienna" - Ein Impulsfotoprojekt der LIK Sommerakademie Fotografie ab 19.7. 2018 in der Galerie LIK
Foto: Sarah Klein
Fotos: Zunt Marco, Gunst Ursula, Nömayr Gerhard, Cecerle Julie, Pöstlinger Thomas, Pöstlinger Markus, Benesch Robert, Zoller Christian, Kutos Julian, Stöckl Stephanie, Kermer Angela, Senfter Helene, Daimer Luisa, Wegscheider Max, Hofmann Marie-Louise, Mayr Melanie, Klein Sarah, Zingg-Schir Martina
Wirklich beeindruckend was die Teilnehmer/innen der aktuellen LIK Sommerakademie gestern zum Thema "Picturesque Vienna" fotografiert haben und morgen ab 19:00 in der Galerie LIK in der Spittelberggasse zeigen werden! Hier ein paar Eindrücke!
ANMELDUNG zur Vernissage: http://www.galerie-lik.com/new-events/2018/7/19/wiener-fotosommer
Jasmin K. Minou über ihr Verhältnis zur Fotografie. Die Eröffnung ihrer Fotoausstellung ist am 28.6. in der Galerie LIK in Wien.
“Ich bin froh, in der Fotografie einen Bereich gefunden zu haben, in dem Perfektionismus nicht unbedingt erstrebenswert ist: für mich zählen das Ergebnis und die Gefühle, die es auslöst.” Jasmin K. Minou
Read MoreAm Donnerstag, den 24.5. um 18:30 eröffnet Dieter Kropfreiter seine Fotoinstallation "Buddha im Labyrinth"
Dieter Kropfreiter
Ein Labyrinthgarten mit schwebenden Reispapierbahnen:
So wie die Momente unseres Lebens im Raum unserer Erinnerung schweben und wir durch sie hindurchgehen können, so teilt der Autor seine Lebensmomente mit den Betrachtern.
Die im Raum hängenden Photographien bilden ein Labyrinth in denen der Betrachter die innere Welt des Künstlers betreten kann.
Dabei begegnet man fünf Lebensthemen, wobei jedes das auch als Kurzgedicht (Haiku) präsentiert wird. Diese fünf Themen, die auch jedes Leben begleiten, sind:
Geburt < > Wasser
Wachstum < > Äste
Schritte < > Zuversicht
Entscheidungen < > Scharfe Kanten
Sehnsucht < > Begegnung
Die Bilder bewegen sich im Vorbeigehen durch den Lufthauch der entsteht und gehen so eine weitere Beziehung zum Betrachter ein. Auf den atemzarten Reispapier-Bahnen sind Lebensmomente in Form von Photographien gedruckt. Der Atem ist im Raum präsent als Kommunikation zwischen Künstler und Betrachter.
Die Feinheit und Leichtigkeit der formalen Präsentation auf Reispapier symbolisiert das Durchscheinende und die Vergänglichkeit der Lebensmomente und und auch deren Einzigartigkeit wie sie im Raum des Erlebenden schweben.
60 Jahre
"2018 jährt sich mein Geburtstag zum sechzigsten Mal. Seit 40 Jahren ist Photographie mein Begleiter. Auch aus diesem Anlass und in Koinzidenz mit dem Abschluss der LIK-Akademie möchte mit dieser Ausstellung das erste Mal auch Einblick in meine bisherige künstlerische Reise geben. Ich danke Eric Berger und seinem Team der LIK herzlich für die Unterstützung." Dr. Dieter Kropfreiter
Dieter Kropfreiter über Fotografie - seine Fotoinstallation ist ab 24.6. 18:30 in der Galerie LIK zu sehen.
Über Photographie:
Photographie als ein Weg zum Sehens des banalen Wunders, was es alles zu sehen gibt.
Ich sehe Photographie nicht als Abbilden der Welt sondern als poetischen Ausdruck des Eindrucks, den das Leben im Photographen in Momenten ohne viele Gedanken hinterlässt.
Die ausgestellten vom buddhistischen Gedankengut inspirierten Photographien sind lyrische Reaktionen des Herzens auf die vom Auge gesehene Schönheit und Einzigartigkeit der Welt - wahrgenommen mit offenen Augen im Moment - im Jetzt.
Im Aussen wahrgenommene und photographierte Bilder werden zur Reflexion von inneren Vorgängen. Innen und Aussen synchronisieren sich wie im Traum wo jedes Bild zugleich der Träumende selbst ist.
Dieter Kropfreiter
Buddha im Labyrinth - eine fotografische Installation von Dieter Kropfreiter wird am 24. Mai um 18:30 eröffnet
„Spontane Koinzidenzen sind das Papier auf denen sich das Leben belichtet“
Im Raum schwebende Photographien auf Reispapier
Die Ausstellung in der LIK-Galerie zeigt eine Installation von 21 frei im Raum schwebenden - auf feinstem Reispapier ausgedruckten - langformatigen Photographien und 5 vom Autor mit Pinsel und Tusche kalligrafierten Gedichten.
Der Künstler lädt den Besucher ein sich in das Labyrinth seines eigenen Lebensweges zu wagen und zwischen den ausgestellten Bilder zu flanieren, die sich auf fünf Lebensthemen des Künstlers beziehen.
Bilder die sich im Vorbeigehen durch den Lufthauch bewegen und so eine weitere Beziehung zum Betrachter eingehen. Der Atem ist Grundlage unserer Sprache und damit unserer Kultur.
Der Atem der unser Leben ermöglicht, ist präsent in den atemzarten Reispapier-Bahnen, auf welche Lebensmomente in Form von Photographien in Schwarz/weiss gedruckt sind. Der Atem ist Raum präsent als Kommunikation zwischen Künstler und Betrachter.
Dieter Kropfreiter
Heute um 19:00 ist es soweit!
Die Vernissage der Fotoausstellung von Julian Jankovic
Schlaf der Vernunft
findet am 9. Mai 2018 um 19:00 Uhr in der Galerie LIK in der Spittelberggasse 9 in Wien statt.
Um Anmeldung wird gebeten.
"Schlaf der Vernunft" Julian Jankovic
Schlaf der Vernunft
Die Welt ist voll mit Informationen, Symbolen und Zeichen. In unserem täglichen Leben versuchen wir, alle von ihnen richtig zu deuten. Alles hat einen bestimmten Zweck und Einfluss auf uns.
In der Serie „Schlaf der Vernunft“ legt Julian Jankovic Wert darauf, dass seine Abbildungen von der Realität abweichen. Es gibt kein richtig oder falsch. Wir können nur Vermutungen anstellen, was wir in seinen Bildern sehen. Wir dürfen aber auch die Suche nach einem Hinweis auf die Realität außer acht lassen und uns mit unserer eigenen Fiktion befassen. Durch irreführende Bildunterschriften, die Julian Jankovic seinen Bildern gibt, wird unsere Interpretation gefördert.
Die Motivwahl trifft er intuitiv. Motive sind für ihn von geringerer Bedeutung als das Bild selbst, das mittels seiner experimentellen Methoden - in schwarz/weiß Tönen - entsteht. Mit seiner Art zu fotografieren stellt er die Motive so dar, dass sie ihre Verbindung zur Realität verlieren und für den Betrachter nicht mehr klar zu deuten sind. Es entstehen Bilder, die kaum noch an das alltägliche Objekt, das er fotografiert hat, erinnern. So wird aus einem Einkaufswagen ein Gebäude und aus einer Laterne eine Tänzerin.
Wenn man die Bilder nacheinander betrachtet, wird diese Betrachtung zu einem Tanz mit dem Abend. In diesem Tanz drehen wir uns aber nicht - wir breiten die Arme aus und werfen den Kopf zurück.
Morgen, am 6. Mai 2018 endet die Fotoausstellung von Pauline Thurn und Taxis in der Galerie LIK in Wien!
Foto: Pauline Thurn und Taxis
"Photographie ist Teil meines Lebens seitdem ich Photojournalismus in den in der „Ecole 75“ in Belgien studiert habe. Meine Diplomarbeit habe ich über ein altes Stadtteil Brüssels „Les Marolles“ gemacht, für die ich eine Auszeichnung von der Jury bekommen habe. Nach dem Studium jobbte ich in verschiedenen Bereichen der Photographie, immer im Kontakt mit der Welt der Bilder.
Nach einem rein analogen Einstieg kämpfte ich lange mit den Umstellungen, die die digitale Revolution mit sich brachte. Nach einem Jahr des
Studiums der digitalen Photographie und Bildbearbeitung an der LIK Akademie in Wien (summa cum laude 2015), bin ich wieder aktive Photographin. Das Suchen nach neuen Impulsen und die Vorstellung meiner Arbeit durch diverse Ausstellun-gen scheint für mich der natürlicher Weg meiner Weiterentwicklung."
Pauline Thurn und Taxis
Dieter Kropfreiter - "in your eyes frameless skies" ab 24. Mai in der Galerie LIK in Wien.
Foto: Dieter Kropfreiter
Fotografien auf Reispapier:
"in your eyes frameless skies"
ab 24. Mai 2018 in der Galerie LIK in der Spittelberggasse 9 in 1070 Wien
Foto: Dieter Kropfreiter
Artist Statement von Dieter Kropfreiter
"Photographie war für mich seit Jugend an eine Begleiterin und auch der erste Kontakt mit Kunst. Bereits mit 16 faszinierte es mich mit einer Kamera auf Augenreisen zu gehen.
Die Beschäftigung mit buddhistischer Meditation führte mich zu einer meditativen Art des Sehens: Offenheit und das Loslassen von Konzepten lassen die grundlegende Schönheit im Jetzt offenbar werden. Mitsang-Photographie beeinflusste mich ebenso wie die Ästhetik japanischer Künste oder Künstler wie Masao Yamamoto.
Als Photograph inspiriert es mich die Schönheit und den Reichtum von gewöhnlichen Situationen zu entdecken, die geheimen Gesänge der Dinge zu hören und sie in einer Photographie für den Betrachter sichtbar zu machen. Die Motive sind „zufällige“ Entdeckungen und Anblicke von Mustern, Farben oder Zusammenhängen.
Das Spannungsfeld zwischen Zufall und der Synchronizität von Innen und Aussen ist ein Thema das mich beschäftigt: Warum sehe gerade ich genau diesen Anblick, dieses Objekt in diesem Licht, in diesem Moment? Berühren sich im Moment des Drucks auf den Auslöser beide Welten?
Ist das Photo auch ein Selbstportrait des Photografen?
Photographie ist für mich auch ein meditativer Weg, der eine Lücke zwischen den Gedanken ans Überleben, die uns andauernd verfolgen, entstehen lässt und den frischen Wind des Augenblicks ins Leben einzuladen."
Hätte Ernest Hemingway nicht geschrieben sondern fotografiert, würden seine Werke wohl wie die Fotos von Pauline von Thurn und Taxis aussehen.
Episch ruhige aber durchaus spannend erzählende Fotografien zeigt die Galerie LIK in der Spittelberggasse in Wien mit der Ausstellung von Pauline Thurn und Taxis ab 26. April 2018.
Fishermen`s Stage
Pauline Thurn und Taxis
Das Meer und seine Anwohner ist Thema der Fotoausstellung von Pauline Thurn und Taxis.
Ruhige minimalistisch reduzierte Ansichten vom Meer und reportagenartige Streetszenerien das zeigen die Aufnahmen von Pauline Thurn und Taxis die entstanden sind auf den Kapverdischen Inseln.
"Schlaf der Vernunft" - Julian Jankovic im Mai in der Galerie LIK
Schlaf der Vernunft .2.0
Als ich mir das Buch von Jean Jacques Rousseau, „Träumereien eines einsamen Spaziergängers“, durchlas, wusste ich noch nicht, wo mich dieses Buch hinführen würde. Ich bin das letzte Jahr so oft es ging aus der Stadt geflüchtet, um in der Natur die Ruhe zu finden. Komplette Stille. Für manche eine Folter, jedoch für mich ein Luxus, den ich so oft es mir möglich ist genieße.
Während dem letzten Jahr war meine Kamera stets ein Begleiter, mit dem ich viele Eindrücke festhalten konnte. Diese Eindrücke werden subjektiv wahrgenommen. Von einer Person zur Anderen komplett unterschiedlich, jedoch ist ein roter Faden erkennbar. Das Spielen mit der eigenen Fiktion. Der Schlaf der Vernunft.
Julian Jankovic
Julian Jankovic beim Fotografieren
Pauline Thurn und Taxis widmet einem Bootssteg auf den Kapverdischen Inseln eine Fotostrecke im Street Photography Look.
Wenn ein desolater Holzsteg auf den Kapverdischen Inseln zu Bühne wird, dann wird dies von Pauline Thurn und Taxis in ihren Fotos festgehalten.
Eine Mischung aus Reportage und konzeptionell reduzierter Fotografie zeigt das Leben auf diesem einen Bootssteg, der sozialer Mittelpunkt in diesem Fischerdorf ist. Pauline Thurn und Taxis wird selbst ihre Ausstellung in der Galerie LIK in Wien am 26.4.2018 um 19:00 eröffnen.
Foto: Pauline Thurn und Taxis
Ein zufriedener Künstler und viele Gäste bei der Vernissage von Almin Zrno in der Galerie LIK.
Almin Zrno
"The Apology of Eros" - Fotoausstellung von Almin Zrno ab 5. März in der Galerie LIK in Wien.
Am 5. März eröffnet die Ausstellung des Fotokünstlers Almin Zrno aus Bosnien Herzegowina.
Almin Zrno
Almin Zrno ist einer der einflussreichsten bosnisch-herzegowinischen Fotografen. Geboren 1966 in Sarajevo, entdeckte er schon früh seine Liebe zur Fotografie und begann seine Werke bei vielzähligen Gruppenausstellungen überall in Ex-Jugoslawien als Mitglied des Foto-Kino-Klubs CEDUS zu zeigen. Im 17. Lebensjahr erhält er den ersten Preis für die beste Fotografie bei einem staatlichen Wettbewerb. Nach dem Krieg fährt er fort, seine professionelle Karriere zu entwickeln und arbeitet am meisten im Bereich der Zeitungsfotografie. Diese Arbeit resultierte in zwei Preisen für die beste veröffentlichte Fotografie, die ihm der Journalistenverband von Bosnien-Herzegowina verliehen hat. Im Jahr 2000 wird er Mitglied des Künstlerverbandes für angewandte Kunst (ULUPU BiH), dessen Vorsitzender er gegenwärtig ist. 2003 hat er seine erste selbstständige Ausstellung unter dem Titel 'STAGE' in der Kunstgalerie von Bosnien und Herzegowina und wendet sich langsam anderen Ausdrucksformen zu, in erster Linie dem Akt und der Portraitfotografie. 2007 erlangt er den Status eines herausragenden selbstständigen Künstlers. Bis jetzt hat er fünfzehn selbstständige Ausstellungen in Bosnien und Herzegowina und dem Ausland organisiert, und sich an einer Vielzahl von Gruppenausstellungen überall auf der Welt beteiligt. Ihm wurden sechs angesehene Preise des Collegium Artisticum für Fotodesign verliehen, und seine erste Monografie mit dem Titel Vijećnica-Almin Zrno veröffentlichte er 2015.
Eva Aksan - Sound Affairs Impressionen
Foto:Eva Aksan
Als ich vor dem Musiker stand und er die Augen schloss und anfing zu spielen, sah ich wie er sich still und leise in seiner eigenen Welt zurückzog und alles vergas. Erinnerungen und harmonische Rhythmen füllten den Raum. Ich versuchte mich leise in seiner Welt zu begeben und diese emotionale Stimmung einzufangen.
Eva Aksan ist eine der Fotografinnen des Fotokunstprojekts "Sound Affairs der Meisterklasse digitale Fotografie der LIK Akademie für Foto und Design,. Die Vernissage der Ausstellung in der Galerie LIK findet am Dienstag, den 23.1.2018 um 18:00 statt. Um Anmeldung wird hier gebeten. https://www.eventbrite.de/e/vernissage-sound-affairs-tickets-38434957994
Michaela Krauss-Boneau über das Projekt "Sound Affairs"
Michaela Krauss-Boneau
Als Projektleiterin für unsere Gemeinschaftsausstellung hatte ich die Aufgabe das Fotografen-Team zu führen, wie ein Dirigent seine Musiker und als Fotografin meine Kamera zu führen, wie ein Musiker sein Instrument.
Eine Gemeinschaftsausstellung bedeutet eine sehr große Herausforderung für FotografInnen, die ihren eigenen, persönlichen Stil gefunden haben und professionell damit arbeiten. Nun heißt es nämlich sich zusammenzutun, um das Ziel zu verfolgen nicht die eigene Handschrift in den Vordergrund zu stellen, sondern etwas gemeinsames zu kreieren, so dass der Betrachter ein einheitliches Produkt wahrnehmen kann.
Wir, die FotografInnen haben, entweder jede/r für sich oder auch in Kleinteams, Profi-Musiker ins Studio geholt oder auf diversen Locations getroffen, um ihre intensive Beziehung mit ihren Instrumenten einzufangen, die Intimität der beiden fotografisch festzuhalten und die musikalischen Emotionen über Bilder auszudrücken.
Natürlich gab es gewisse Vorgaben für den Bildstil wie die Verwendung bzw Eingrenzung bestimmter Brennweiten, einen neutralen Hintergrund zu verwenden und schwarz-weiß Ergebnisse zu liefern.
Fotografisch habe ich von mir verlangt eine strenge Linie zu halten und nicht zu experimentieren. Das verlangte einerseits die Vorgabe der Gemeinschaftsausstellung, aber vor allem stand für mich persönlich einzig das Motiv im Vordergrund anstatt mich fotografisch, künstlerisch ausleben zu können.
Um diese intensive Beziehung zwischen dem/der Musiker/in und seinem/ihrem Instrument einzufangen, war es mir sehr wichtig jeglichen Umgebungslärm auszuschalten, so habe ich meine Musiker/innen alle ins Fotostudio geholt, ihr Instrument durchgehend spielen lassen und kam auch so zum Genuss tief in die Emotionen ihres musikalischen Verhältnisses einzutauchen.
Michaela Krauss-Boneau
Manfred Sodia über seine fotografische Arbeit beim Fotoprojekt "Sound Affairs".
Artist Statement von Manfred Sodia:
Die innige Beziehung zwischen einem Musiker und seinem Instrument ist etwas Einzigartiges. Das in einem Bild festzuhalten ist nicht einfach. Durch die selektive Bildschärfe habe ich den Fokus auf den Moment der tiefen Empfindung gesetzt, wenn der Musiker und sein Instrument eins werden.
Foto: Manfred Sodia
Miriam Mehlman, eine der Fotografinnen deren Bilder bei der Ausstellung "Sound Affairs" in der Galerie LIK ab 23. Jänner gezeigt werden.
Miriam Mehlman - Artist Statement
Ich bin leider ich alles andere als musikalisch, dennoch faszinierte mich das Thema ‚Sound Affairs - Die intensive Beziehung von Musikern zu ihren Instrumenten‘ von Beginn an. Denn so wie Fotografen arbeiten auch Musiker mit ihrem Werkzeug und sind eins mit einem Ding, mit dem wunderbares erschaffen werden kann. Sie lernen das Instrument durch das Spielen kennen und wissen mit der Zeit und Erfahrung wie es reagiert. Wie hört es sich an, wenn eine bestimmte Stelle berührt, diese eine Saite gezupft oder ein bestimmter Knopf gedrückt wird. Genau so ist es auch mir und meiner Kamera. Anfangs war sie mir fremd, ich war überfordert von den vielen Möglichkeiten und sie hat leider gar nicht gemacht was ich wollte. Nach vielen Übungsstunden kennen wir uns nun schon besser und gemeinsam sind wir ein tolles Team. Ohne dem Instrument kann ein Musiker nicht zeigen was er kann und das Instrument ist nutzlos. Mit einem Ding bzw. Instrument, dass man so gut kennt pflegt man eine intensive Beziehung und genau das ist das spannende für mich als Fotograf: ich möchte mit meinem Ding - also meiner Kamera - genau diese emotionale Bindung festhalten.
Belushi Koreniy by Miriam Mehlman
Miriam Mehlman
Der Sinn des Lebens ist es Erinnerungen zu sammeln. Um diese Erinnerungen nicht nur in meinem Gedächtnis festzuhalten, habe ich bereits immer gerne fotografiert. Doch meine Kinder und mein beruflicher Erfolg ließen mir in den vergangenen Jahren kaum Zeit um mich mit meiner heiß geliebten Kamera zu beschäftigen. Im Frühjahr 2016 beschloss ich meinem bisherigen Brotberuf als Director of Corporate Sales den Rücken zu kehren und mich voll und ganz der Fotografie zu widmen. Nun bin nicht nur Mutter von 2 Kindern, Ehefrau, Arbeitstier und Bloggerin, sondern auch Fotografin und darf viele Erinnerungen festhalten.
Am 23. Jänner 2018 um 18:00 wird die Ausstellung "Sound Affairs", eine Projektarbeit der LIK Meisterklasse digitale Fotografie in der Spittelberggasse 9 in 1070 Wien eröffnet.
Wenn Sie bei der Vernissage dabei sein möchten, ist die Anmeldung HIER erforderlich.
Anna Starzinger abgelichtet für das Fotoprojekt "Sound Affairs" - Die Eröffnung der Ausstellung ist am Dienstag, den 23. Jänner um 18 Uhr in der Galerie LIK in Wien.
Anna Starzinger
Anna Starzinger ist eine österreichische Cellistin, Schauspielerin und Komponistin.
Foto: Michaela Krauss - Boneau
Musik, Schauspiel, Komposition
https://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Starzinger
Hier kurz zu der Geschichte meines Cellos:
Mein Cello stammt aus Mittenwald, und wurde mir von meinem Urgroßcousin aus Oberöstereich geschenkt: Der Cousin (Leo Filsecker aus Wels) meines Großvaters (Rudolf Starzinger) und Sohn meines Cello spielenden Vorfahren, sah in der Wohnung meiner Großeltern in Wien ein Bild von mir, auf dem ich als junges Mädchen Cello spiele - darauf hin, nach dem er sich nach mir und meiner Leidenschaft für das Cellospielen erkundigt hatte, fasste er den Entschuss mir dieses Cello zu schenken. Mittlerweile, nun habe ich dieses Cello seit über 12 Jahren, habe ich mit meinem Cello alle denkbaren Höhen und Tiefen erlebt, und viele für meinen Lebensweg wichtige Situationen erlebt - auf internationalen Bühnen ... und im Wohnzimmer... das verbindet!
Fotografin: Michaela Krauss-Boneau