Galerie LIK

Gallery of Photography

Ausstellungsraum für Fotografie

Abgelaufene Fotoausstellungen der Galerie LIK 2015 / 2014


THE UNSEEN FACES

 28.1..2016 - 18.03.2016

Frau Franzi    Foto: Thomas Skamlic

Frau Franzi    Foto: Thomas Skamlic

Die LIK MEISTERKLASSE DIGITALE FOTOGRAFIE hat die Schauspieler von 6 Puppen- Figuren- und Marionettentheater Wiens vor den Vorhang geholt.

Hinter der Bühne, oder hinter der Kamera. Puppenspieler_innen wie Fotograf_innen ziehen die Fäden, inszenieren Bilder, verführen in andere Welten, bilden ab und halten uns einen Spiegel vor. Beide bekommt man selten zu Gesicht. Vielleicht motivierte dies die 13 Student_innen der Meisterklasse der LIK Akademie für Foto und Design, Figuren und Objekttheaterspieler_innen zu porträtieren. Die Unsichtbaren sichtbar zu machen, ohne sie der speziellen Verzauberung zu entblößen, die dieser Theaterform innewohnt. Vielmehr stellt sich über die Bilder ein neuer Zauber ein, der zum Teil poetisch, grotesk oder humorvoll das Verhältnis zwischen Puppe, ihren Schöpfern und Spieler_innen zeigt.


Die Fotografen Robert Brünner, Alexander Fortunat, Helmut R. Haider, Johann Kopf und Rainer
Rygalyk besuchen den traditionellen Kasperl und schaffen ein charakteristisches Porträt, indem
sie ihn - mal vom Riesenrad aus über Wien oder in einer Theaterpause scheinbar leblos über der
Schulter seines Spielers hängend - in die Kamera blicken lassen. Peter Eibler, Marianne Feiler,
Harald Kübler und Claudia Füsselberger überraschen mit ihren Inszenierungen im Marionettentheater auch die Puppen, indem sie sie auf derselben Höhe mit ihren Spieler_innen auf oder hinter der Bühne vor die Kamera treten lassen. Martin Jordan, Reinhard Nadrchal, Anna-Sophia Dargham und Thomas Skamlic widmen sich dem zeitgenössischen Figuren- und Objekttheater und setzen Spieler_innen, Puppen und Dinge auf der Bühne, im Atelier oder in einer alten Garage in Szene.


In allen Arbeiten findet sich die Faszination des Puppentheaters und seiner vielfältigen Spielarten – aber immer steht der Mensch dahinter im Mittelpunkt. Wie das Theater erzählen
diese Fotografien Geschichten, und beide Genres eröffnen der Fantasie des Betrachters
ein weites Feld, nämlich die Geschichten hinter diesen Geschichten zu finden.


„Dasjenige aber nur allein ist fruchtbar, was der Einbildungskraft freies Spiel lässt“.
(Gotthold Ephraim Lessing)


Claudia Ehgartner
Leitung Kunstvermittlung
Museum für Moderne Kunst Stiftung Ludwig, Wien

 

FOTOGRAFINNEN und FOTOGRAFEN:

Robert Brünner, Jahrgang 1971, lebt und arbeitet als Berufsfotograf im Südburgenland. 

Anna-Sophia Dargham, Jahrgang 1993, Fachschule für Kunsthandwerk Ausbildungszweig Bildhauerei, lebt und arbeitet in Wien.

Peter Eibler, Jahrgang 1962, arbeitet in einem internationalen Unternehmen und ist als freiberuflicher Fotograf tätig, „Es begeistert mich, mit der Fotografie die Welt auf meine Weise darzustellen.“

Marianne Feiler, Jahrgang 1960, hat nach fast 30 Jahren ärztlicher Tätigkeit den Beruf der Fotografin ergriffen. Sie lebt und arbeitet in Plank am Kamp (Waldviertel).

Alexander Fortunat, Jahrgang 1971, hat BWL in Klagenfurt (AT) und Aston, Birmingham (UK) studiert, lebt im Raum Wien,  Fotografie ist seine Leidenschaft.

Claudia Füsselberger, Jahrgang 1981, (Sonder-)Kindergarten- und Hortpädagogin mit der Leidenschaft insbesondere kindliche Emotionen und Augenblicke fotografisch festzuhalten.

Helmut R. Haider, Jahrgang 1957, Zahnarzt im niederösterreichischen St. Pölten, lebt in Wien und fotografiert aus Leidenschaft. 
 
Martin Jordan, Jahrgang 1985, aus Maria Saal / Kärnten. Lebt in Wien, arbeitet am Flughafen Wien und neben dem Reisen, den Medien und dem Sport widmet er seine Zeit seiner Leidenschaft, der Fotografie.

Johann Kopf, Jahrgang 1984, Fotograf aus dem Niederösterreichischen Industrieviertel.

Harald Kübler, Jahrgang 1970, tech. engineer in Wien, erste Kontakte mit der Fotografie hatte er 2013. Seit 2015 arbeitet ist er als Freiberuflicher Fotograf.

Reinhard Nadrchal, Jahrgang 1964, Studium Genetik und Biochemie in Wien, lebt und arbeitet als freischaffender Fotograf und IT-Consultant im niederösterreichischen Weinviertel.

Rainer Rygalyk, Jahrgang 1953, studierte Musikwissenschaft, Publizistik und Politikwissenschaft an der Uni Wien. Gründete 1983 das Magazin “Jazzlive”.  2014 jazz world photo 2.Platz, 2015 7. Platz. Ausstellungen:  Wien, Paris, Washington.

Thomas Skamlic, Jahrgang 1964, arbeitet in einer Bank und lebt in Wien.

DIE PROTAGONISTEN:

Praterkasperl by Rainer Rygalyk

Praterkasperl by Rainer Rygalyk

 

Peter Keturkat

Puppentheater, Figurentheater, Objekttheater, Thetater der Dinge. International bekannt für sein witzig-geistreiches Theater, seine bizarren Objekte und originellen Figuren.

http://www.ketturkat.com/

 

Karin Bayerle

„Mein Interesse am Erzählen einer Geschichte geht von den Eigenheiten von Figurenspiel und Objekttheater und den nur ihnen möglichen Ausdrucksmitteln aus. Dazu gehört vor allem die Stärke des Figurentheaters im Abstrakten und Irrationalen.“

http://www.karinbayerle.com/

 

Marika Reichhold (Frau Franzi)

Frau Franzi liebt ihre Arbeit: Putzen, Wischen und Kochen – und das Theater, besonders „Schäggsbia“. Wie ihr der Schnabel gewachsen ist erklärt sie uns – mit Hilfe ihrer einfachen Arbeitsutensilien, anhand von Shakespeares Tragödien die Welt.

http://www.bergbaumuseum-gruenbach.at/fraufranzi

 

Karin Schäfer Figuren Theater

Visuelles Theater aus Österreich, Gastspiele weltweit in bisher 37 Ländern mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen.

http://www.figurentheater.at/start/home.html

 

Thomas Ettl, Elis Veit, Evelyn Sulzbacher,  Original Wiener Praterkasperl

Wir kennen es alle, das gebannte Warten auf den Kasperl. Seid ihr alle da? Seit rund 250 Jahren lässt der freche Schelm Kinder bei seinen Abenteuern mitfiebern, mitlachen und mitmachen. 

http://www.praterkasperl.com

 

Marionettentheater Schloss Schönbrunn

„Die Marionette ist zwar ein lebloses Gebilde aus Holz und anderen toten Stoffen, solange sie im Kasten des Puppenspielers hängt. Sobald er sie aber in die Hände nimmt und sie an Schnüren über die Bühne führt, erfährt sie eine merkwürdige Beseelung und ein beinahe unheimliches Eigenleben.“ – Heinrich von Kleist

https://www.marionettentheater.at/

 

 

Die Studentinnen der Meisterklasse der LIK Akademie für Foto und Design Wien haben sich die Aufgabe gemacht, Menschen die sonst niemand sieht , weil Sie hinter Ihren Puppen und Marionetten im Hintergrund agieren, ins Rampenlicht der Öffentlichkeit zu holen. Das Ergebnis sind die gezeigten Portraits der Protagonisten ausgewählter Wiener Puppen- und Marionettentheater. Jene Menschen die durch Ihre Figuren sprechen und die im Hintergrund die Fäden ziehen, sind nun die Hauptdarsteller! Ihre Alter Egos sind mit Ihnen am Bild, dürfen aber diesmal nur in eine Nebenrolle schlüpfen. Die LIK Meisterklasse digitale Fotografie hat sechs unterschiedliche Puppenbühnen und Marionettentheater fotografisch besucht. 

"Die Marionette ist zwar ein lebloses Gebilde aus Holz und anderen toten Stoffen, solange sie im Kasten des Puppenspielers hängt. Sobald er sie aber in die Hände nimmt und sie an Schnüren über die Bühne führt, erfährt sie eine merkwürdige Beseelung und ein beinahe unheimliches Eigenleben."
- Heinrich von Kleist
 

LIK Meisterklasse LINZ

 18.9.2015 - 28.10.2015

Vernissage am 17.9.2015 um 18 Uhr

LICHT.SPIEL - Fotosymbiose aus LICHT & SPIEL

Harald Dessl,  Sylvia Felbermayr, Josef Fischer, Oliver Hummelbrunner, Doris Kössl, Mario Maurer

Eine subtile Personifizierung von Glückssymbolen in den Charakteren des JOKERS, KÖNIGS, GLÜCKSMARIE, PECHMARIE und der HERZKÖNIGIN, fotografisch inszeniert. Die Absolventen der Meisterklasse "Digitale Fotografie" der LIK Akademie haben sich durch das Thema UNESCO "Jahr des Lichtes" inspirieren lassen .Das "Jahr des Pokers" war letztendlich die Initialzündung für dieses fotografische Gemeinschaftsprojekt in  welchen sich auch die Fotografinnen als Protagonisten der Bilder wiederfinden. All diese Faktoren wurden mit hochwertiger digitaler Aufnahmetechnik in diesem Zustellungsprojekt umgesetzt. Die großformatig präsentierten Werke sollen auch an die Gesetzte der Wahrscheinlichkeit, beziehungsweise dem Zufall des Glücksspiels, nachempfunden werden. Eine Ausstellung welche Reiz und Gefahr des Glücksspiel gleichermaßen darstellt. Mondäne Atmosphäre des Casinos eingefangen in plakativen fotografischen Inszenierungen.

Mit freundlicher Fotogenehmigung durch CASINOS AUSTRIA - Linz


 

Eric Berger

4.5.2015 - 7.6.2015 verlängert bis 18.7.2015

"PEEPING PHONE" - The private Public

"The public Secret“ by Eric Berger

 

 

Eine Zeit in der Menschen selbst intimste Details auf Social Media posten, in dem Glauben

dies nur für einen eingeschränkten Freundeskreis zu tun, keimt ein hervorragender

Nährboden für eine bewusst provokante Ausstellung privater Snapshots von persönlichen

Fetischen und Begehrlichkeiten aufgenommen mit dem Mobile Phone im persönlichen

Umfeld des Fotokünstlers, vermischt mit voyeuristischen Szenen einer Strassenfotografie die

an den Charakter von Überwachungskameras erinnert.

Der Widerspruch des "public Secret" ist ähnlich dem Zugang zur private Street Photography.

Smartphones ermöglichen überwachungsartige Aufnahmen und Szenerien. Die

Protagonisten dieser Aufnahmen ahnen nichts von der Visualisierung des Moments, wiewohl

andere sich bewusst inszenieren lassen ohne die Tragweiter der Veröffentlichungszustimmung

auszuloten. Das Smartphone als Peeping Camera, die immer dabei ist!

 

Dina Lee

16.10. -31.10.2014

BEYOND BEAUTY. Secrets of Confident Women

dina lee.jpeg

2 FACES

28.09. -13.10.2014

TWO FACES - Selfshoots der Absolventen der Meisterklassse der LIK Akademie für Foto und Design 


Wer ist der, mein Gegenüber? Kann ich ihm trauen? Soll ich ihm trauen... Warum darf ich ihm trauen?
Was ist Toleranz? Wann beginnt sie... und wo sind ihre Grenzen?

Warum erinnern wir uns an Gesichter, die sich flüchtig an uns in der UBahn vorbei bewegt haben... und die, die so oft in unsere Nähe waren, haben wir gar nicht mal bemerkt...
Woran liegt es? Prägnanz...? Penetranz...? Liegt es daran,dass die, die sich an uns vorbei bewegen, in den Parallelwelten existieren?... oder liegt es an uns selbst, an unseren Sehnsüchten, geheimen Wünschen, an
unserer Eitelkeit? Stimmt es, das die meisten von uns zwei Gesichter haben, oder ist es nur ein mitleiderweckender Versuch sein eigenes Ego freizusprechen?
Die LIK Meisterklasse Digitale Fotografie präsentiert in dieser Ausstellung eine Gesichter-Studie in dem geschlossenen Kreis der Gruppe der Fotografinnen. Ein Selbstversuch mit öffentlicher Teilnahmemöglichkeit von Fremden im Ausstellungsraum der Galerie LIK.


UNTERTAUCHEN

25.07. -11.09.2014

Digitaler Tauchgang im Motel Pool - frei nach Mike Nichols

Foto:Eric Berger

Foto:Eric Berger


FOTOSERIE "REMINISZENZ AN DIE REIFEPRÜFUNG" IN DER GALERIE LIK 

Dustin Hoffman, alias Benjamin Braddock geht 1967 im Film "Die Reifeprüfung" im Swimming Pool seiner Eltern auf Tauchgang. Ein Untertauchen vor dem Establishment des amerikanischen Mittelstands der 60er Jahre. Ein Untertauchen vor den Verpflichtungen der Zukunft und ein Untertauchen vor der Realität zwischen den regelmäßigen Schäferstündchen mit Mrs. Robinson.

Die Fotos von Eric Berger zeigen spontane nicht inszenierte Poolaufnahmen in Hotel und Motelpools. Alle Aufnahmen wurden ohne Blick durch den Sucher "geschossen" und stellen klar, dass selbst fröhliches Abkühlen im Pool immer eine Art von Untertauchen darstellt. Alle Protagonisten wussten, dass Sie aufgenommen wurden und so haben unschuldige Kinderportraits ebenso eine Berechtigung in dieser Serie, wie die zum Teil voyeuristisch anmutende Szenerien. Alle Aufnahmen entstanden uninszeniert in öffentlichen Hotelpools. Die Fotoserie entstand in den Jahren 2001 -2003 als die digitale Fotografie noch in den Kinderschuhen steckte. Eine der ersten kompakten digitalen Consumer Kameras wurde in ein Unterwassergehäuse gepackt. Die Auflösung von 3 Megapixeln und das damals noch schlecht komprimierte jpeg Format unterstreichen mit den Artefakten und Pixelrauschen den urlaubsbildhaften Schnappschuss Charakter der Serie.

Die in der Galerie LIK gezeigten Bilder sind Vorserien Prints im Format 50 cm x 70 cm auf wasserfeste TecFolie, welche die Symbolik von Freibädern unterstützen sollen. Eine auf jeweils 5 Stück limitierte Sammleredition auf Acrylglas (50/70) ist auch erhältlich.



Nica Junker SILENT NEIGHBOURS

about a photo-booth that collects every day life stories starting in Shanghai and Tokyo travelling around the world to London, Paris, Alès, Sarrebruck, Trier, Luxembourg, Metz...

FOTOKUNST ZUM MITMACHEN Galerie LIK 24.07. - 27.07.2014

Am Donnerstag den 24.7.2014 installiert die Fotokünstlerin Nica Junker ihren improvisierten Fotoautomat in der Galerie LIK. Vom Wiener Spittelberg kann man dann damit digitale Grüße in alle Welt senden.

„Silent Neighbours“ heißt die Installation und so funktioniert sie: Eintreten, Foto machen und dann mit verschiedensten Symbolen, virtuellen Zeichenstiften und Farben weiter bearbeiten und dabei Fragen aus dem Alltag wie “was hast du heute gefrühstückt” oder “woran hast du in der Dusche gedacht” beantworten. Das Ergebnis kann man sich als Postkarte ausdrucken, gleichzeitig landet es in einer Internet-Galerie und wird via Beamter auf die gegenüberliegende Wand projeziert.

Die Arbeit hat mit dem Sammeln von Bildern 2009 in Shanghai und Tokio begonnen, reiste über London, Paris, Alès, Luxemburg , Metz und Salzburg und nun nach Wien.

Mit ihrem Fotoautomaten lädt die in Paris lebende Künstlerin Nica Junker alle Interessierten dazu ein, sich fotografieren zu lassen, das Foto zu dekorieren und fünf Fragen aus ihrem Alltag zu beantworten: "Was hast du heute gefrühstückt?", "Woran hast du unter der Dusche gedacht?", "Wie hast du heute jemanden glücklich gemacht?" Im Anschluss können sie die Foto-Postkarte ausdrucken und auf der Homepage des silent neighbours-Projektes hochladen, wo bereits tausende E-Cards aus aller Welt zu sehen sind.

http://www.silentneighbours.com

Impressionen von der Vernisage:



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Galerie LIK Spittelberggasse 9 1070 Wien               PHOTOGRAPHY at its BEST